Das Training ist als kompaktes 90-Minuten-Format angelegt und führt in neun aufeinander aufbauenden Schritten vom gemeinsamen Start bis zum Abschluss – geeignet für alle Zielgruppen.
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Jedes Training beginnt in Ruhe. In den ersten Minuten lernen sich Gruppe und Moderation kennen, der Ablauf wird vorgestellt und alle bekommen die Orientierung für einen sicheren Start. Bevor es losgeht, werden die wichtigsten Regeln besprochen und die Schutzausrüstung ausgegeben und geprüft.
Das passiert zu Beginn
- Vorstellung von Moderation und Ablauf
- Ziele des Trainings
- Trainingsregeln und Verhalten auf der Übungsfläche
- Kurze Sicherheitsunterweisung
- Ausgabe, Prüfung und Einstellen der Schutzausrüstung (Helm)
Weiter geht es mit dem kompakten Theorieteil – Regeln, Risiken und Technik.
Bevor es auf die Übungsfläche geht, schafft ein kompakter Theorieteil die gemeinsame Grundlage: die Verkehrsregeln, die für das Fahren mit dem E-Scooter gelten, die typischen Risiken im Straßenverkehr und die Technik des Fahrzeugs.
Lernziele
- den E-Scooter sicher bedienen
- die Verkehrsregeln kennen und anwenden
- Risiken erkennen und vermeiden
- Gefahrensituationen einschätzen
- defensiv und rücksichtsvoll fahren
Theoretische Inhalte
Grundlagen E-Scooter
Aufbau und Technik, Bremsen und Beschleunigung, Akku und Wartung, Sharing oder Privatbesitz.
Vorgeschriebene Ausstattung
Beleuchtung, Bremsen, Klingel, Versicherungskennzeichen. Ab 2027 Blinker für neu zugelassene Fahrzeuge.
Rechtliche Grundlagen
Die eKFV regelt die zulässigen Flächen: Radweg und Fahrbahn ja, Gehweg und Fußgängerzone nein. Mindestalter 14, kein Soziusbetrieb, Promillegrenzen, Parkregeln.
Unfallgeschehen und Risiken
E-Scooter-Unfälle passieren häufig als Alleinunfall. Hauptfaktoren: Fahrfehler, Alkohol, Nacht, Fahrbahnzustand (Schienen, Schlaglöcher, Nässe).
Sicherheitsausstattung
Helm gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber dringend empfohlen – senkt das Risiko schwerer Kopfverletzungen. Dazu helle, reflektierende Kleidung.
Verhalten im Straßenverkehr
Rücksichtnahme, Abstand, Blickführung, Schulterblick, Fahren in der Gruppe.
Didaktik und Moderation
Wer ein Training selbst leitet, moderiert den Theorieteil am besten knapp, lebendig und im Dialog: kurze Impulse statt langer Vorträge, viel Bezug zu den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden und Raum für Fragen. Inhalte, Sprache und Beispiele werden an die jeweilige Zielgruppe angepasst – Schulklassen brauchen eine andere Ansprache als Beschäftigte oder Gelegenheitsfahrende. Bewährt hat sich, vom Einfachen zum Komplexen vorzugehen, zentrale Punkte mehrfach und in wechselnden Situationen aufzugreifen und die Theorie immer mit der anschließenden Praxis zu verknüpfen: Was hier besprochen wird, wird gleich auf der Übungsfläche erlebbar. Jede Rückmeldung bleibt konkret und wertschätzend und bezieht sich auf das beobachtete Verhalten.
Mit dem E-Scooter unterwegs: Risiken im Straßenverkehr
Die meisten Stürze und Zusammenstöße folgen wiederkehrenden Mustern. Wer sie kennt, erkennt eine gefährliche Situation früher – und hat dann noch Zeit auszuweichen. Auffällig beim E-Scooter ist der hohe Anteil an Alleinunfällen: kleine Räder, hoher Schwerpunkt und eine sensible Bremse treffen auf Fahrbahnschäden, Nässe oder Unaufmerksamkeit. Wo andere beteiligt sind, sind es meist Autos – oft beim Abbiegen. Grundregel vorweg: E-Scooter gehören auf Radweg oder Fahrbahn, nie auf den Gehweg oder in die Fußgängerzone, und immer in Fahrtrichtung – sonst tauchen sie für andere genau dort auf, wo niemand hinschaut.
Abbiegen und der tote Winkel
Am folgenschwersten sind Abbiegen und Einfahren in den fließenden Verkehr – etwa wenn der Radweg endet und man auf die Fahrbahn wechseln muss. Die im Training geübte Reihenfolge ist immer dieselbe: frühzeitig umschauen, Handzeichen geben bzw. blinken, den rückwärtigen Verkehr beobachten, einfahren. Unfälle mit abbiegenden Fahrzeugen haben häufig schwere Folgen – besonders tückisch ist der tote Winkel abbiegender Lkw. Deshalb gilt: nie darauf verlassen, gesehen zu werden. Blickkontakt suchen, Tempo drosseln, bremsbereit sein – und im Zweifel lieber warten, als auf dem Vorrang zu bestehen.
Geschwindigkeit
20 km/h sind auf kleinen Rädern und im Stehen mehr, als viele meinen. Deshalb muss die Geschwindigkeit laufend an das Verkehrsgeschehen angepasst werden. Auf Radwegen sind E-Scooter- und Radfahrende gemeinsam unterwegs; wer mit dem E-Scooter fährt, passt die Geschwindigkeit wenn nötig an den Radverkehr an und ermöglicht schnellerem Radverkehr das Überholen ohne Behinderung. Auf gemeinsamen Geh- und Radwegen gilt besondere Rücksicht auf den Fußverkehr – hier wird mit angepasster Geschwindigkeit gefahren.
Wichtig: Die zulässigen 20 km/h sind kein Richtwert, sondern eine bauartbedingte Grenze. Wer einen schnelleren Roller fährt oder seinen E-Scooter so manipuliert, dass er schneller läuft, verliert die allgemeine Betriebserlaubnis. Damit entfällt der Versicherungsschutz. Je nach Geschwindigkeit ist zudem eine Fahrerlaubnis erforderlich – wer keinen passenden Führerschein hat, fährt damit ohne Fahrerlaubnis. Beides ist strafbar.
Fahrbahn
Entscheidend ist auch die Beschaffenheit der Fahrbahn: Nässe, Laub, Sand, Kopfsteinpflaster und vor allem Schienen sind echte Sturzfallen, das Vorderrad kann wegrutschen oder hängenbleiben; auf rutschigem Belag verlängert sich der Bremsweg. Wo es kritisch wird, ist Schieben die sicherste Lösung.
Ablenkung
Wer mit dem E-Scooter unterwegs ist, braucht volle Aufmerksamkeit: Schon Musik in Gesprächslautstärke oder ein Telefonat über Kopfhörer verlängert die Reaktionszeit um rund ein Fünftel, sehr laute Musik um die Hälfte. Das Handy bleibt während der Fahrt aus der Hand – navigiert und eingestellt wird vorher. Wer Alkohol getrunken hat, steigt besser auf Bus, Bahn oder Taxi um. Der E-Scooter wird rechtlich wie ein Kraftfahrzeug behandelt – für Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie unter 21-Jährige gilt 0,0 Promille.
Sicher im Alltag und mit Leih-Scootern
Ein Vertiefungsmodul überträgt das Gelernte auf typische Alltagssituationen: E-Scooter gehören auf Radweg oder Fahrbahn – nie auf den Gehweg oder in die Fußgängerzone – und immer in Fahrtrichtung. Vor Abbiegen und Spurwechsel gilt umschauen, Handzeichen geben und der Schulterblick; auf gemeinsamen Geh- und Radwegen hat der Fußverkehr Vorrang, und abgestellt wird so, dass niemand behindert wird. Bei Leih-Scootern kommt Verantwortung hinzu: ein kurzer Check von Bremsen, Licht und Reifen vor der Fahrt, beschädigte Geräte melden statt nutzen, nur eine Person pro Scooter und korrektes Abstellen abseits von Eingängen und Blindenleitstreifen. Zur Erinnerung: Leih-Scooter ab 18, private E-Scooter ab 14 Jahren.
Aufmerksamkeit und Risiko im Blick
Fahren fordert die volle Aufmerksamkeit. Schon eine Sekunde Ablenkung bedeutet bei 20 km/h rund fünfeinhalb Meter blind gefahrene Strecke – entsprechend riskant sind Smartphone und Kopfhörer am Steuer (in einigen Bundesländern bußgeldbewehrt). Ein ehrlicher Blick auf die eigenen Gewohnheiten und kleine Alternativen – die Navigation vorab planen, Musik weglassen oder ein Ohr frei lassen – helfen spürbar. Dazu gehört, Gefahren früher zu erkennen: Die meisten E-Scooter-Unfälle sind Alleinunfälle, oft bei Nässe, Laub oder auf Tramschienen, denn die kleinen Räder reagieren empfindlicher als beim Fahrrad. Wer den toten Winkel abbiegender Lkw kennt und stets den nächsten Ausweichweg im Blick behält, bleibt auch in kritischen Situationen handlungsfähig.
Bei Nacht und in der Gruppe
Bei Dunkelheit entscheidet die Sichtbarkeit: die vorgeschriebene Beleuchtung (vorne weiß, hinten rot) vor jeder Fahrt prüfen und laden, ergänzt um reflektierende Streifen an Armen und Beinen, die besonders gut auffallen. Gerade in der Dämmerung werden Entfernungen leicht unterschätzt – hier hilft deutlich langsameres Fahren. In der Gruppe gilt: einzeln hintereinander statt nebeneinander, Sicherheitsabstand halten und vorausschauend bremsen, mit kurzen Handzeichen und Zurufen kommunizieren und Engstellen wie Kreuzungen nacheinander und mit Blickkontakt passieren.
Anschließend wird es praktisch: die Fahrzeuggewöhnung auf der Übungsfläche.
Vor der ersten Fahrt im Parcours nehmen sich die Teilnehmenden Zeit, den E-Scooter kennenzulernen. In einer abgesperrten Eingewöhnungszone wird ohne Druck angefahren, gebremst und gelenkt, bis sich das Fahrzeug vertraut anfühlt. Erst wenn das sitzt, geht es weiter in den Parcours mit den Stationen.
Erste Fahrversuche
- Aufsteigen und anfahren
- Abbremsen und sicher zum Stehen kommen – die sensible Bremse kennenlernen
- Geschwindigkeit gleichmäßig halten
- Lenkbewegungen und erste Kurven
- Gleichgewicht, Körperhaltung und Blickführung
Tipp: Sind mehrere E-Scooter-Modelle vorhanden, lohnt es sich, deren unterschiedliche Fahreigenschaften auszuprobieren.
Warum die Eingewöhnung wichtig ist
Die Eingewöhnung ist mehr als ein lockerer Start: Sie senkt das Unfallrisiko im weiteren Training, weil die Teilnehmenden ein Gefühl für Anfahren, Bremsen und Lenken entwickeln, bevor es in den Parcours geht. Gleichzeitig gewinnt die Übungsleitung in den ersten Runden einen Eindruck vom Fahrkönnen jeder Person und kann Tempo und Anforderungen daran anpassen. Und nicht zuletzt fallen in dieser Phase technische Mängel – etwa eine schwache Bremse oder ein lockerer Lenker – frühzeitig auf, bevor sie auf der Strecke zum Risiko werden.
Jetzt geht es auf den Praxisparcours mit seinen Stationen.
Aufbau (Schema mit Maßen)
Material: 12 Markierungspunkte (zwei Reihen), 1 Pylone.
Maße: Pylonen-Abstand 40–50 cm · Gesamtbreite ca. 3 m · Gesamtlänge ca. 10–12 m.
Ablauf
Anfahren und auf gerader Strecke durch die Markierungspunkte fahren, um die Pylone herum und zurück. Auf dem Rückweg wieder beschleunigen und vor dem Start kontrolliert abbremsen. Zwischen den Markierungspunkten die Spur halten (Spurbreite ca. 40 bis 50 cm).
Worauf es ankommt: Der Blick führt – nicht das Vorderrad. Wer weit nach vorn schaut statt aufs Rad, hält die Spur deutlich ruhiger. Die Übung trainiert das Zusammenspiel aus Tempo, Balance und Konzentration, wie man es an schmalen oder schadhaften Radwegen und bei Gegenverkehr braucht. Fällt es schwer, legt man die Spur zunächst etwas breiter und sucht die passende Geschwindigkeit.
Aufbau (Schema mit Maßen)
Material: Pylonen (rote Punkte) als Tore beidseits der Fahrlinie; Gassenbreite ca. 40–50 cm. Durchmesser groß ca. 4 m · mittel ca. 2,5 m · klein ca. 1,5 m (Werte anpassbar). Erst rechts, dann links.
Ablauf
Die 180°-Kurven werden nacheinander gefahren: zuerst drei Rechtskurven mit abnehmendem Radius (groß → mittel → klein), anschließend dieselben drei Kurven nach links. Jede Kurve kontrolliert und mit möglichst wenigen Lenkkorrekturen durchfahren, den Blick früh in die Kurve richten und die Geschwindigkeit vorher anpassen.
Worauf es ankommt: Der Radius sollte nicht zu klein gewählt werden, und der Blick gehört immer schon in die Kurve hinein, nicht auf das Vorderrad. Vorsicht bei Laub oder losem Split: Hier rutscht das kleine Vorderrad leicht weg. Wird es wackelig, vor der Kurve das Tempo herausnehmen.
Handzeichen geben
Als Steigerung lässt sich in der weiten Kurve zusätzlich das Handzeichen geben: vor der Kurve kurz umschauen, dann eine Hand klar zur Seite ausstrecken und die Richtung anzeigen – wie beim Abbiegen im Straßenverkehr. Geübt wird das nur im großen Radius und bei ruhigem Tempo; in engen Kurven bleiben beide Hände am Lenker. Wer einen E-Scooter mit Blinker fährt, setzt stattdessen rechtzeitig den Blinker.
Aufbau (Schema mit Maßen)
Material: 5 Pylonen (rote Punkte), Abstand 3 m; Bahn ca. 20 × 3 m.
Ablauf
Beim Slalom umfahren die Teilnehmenden im Wechsel die in einer Reihe aufgestellten Pylonen (Abstand 3 m). Das schult Lenkpräzision, Gleichgewicht und die vorausschauende Blickführung.
E-Scooter-spezifisch: Anders als auf dem Fahrrad fährt man stehend – der Schwerpunkt liegt höher, ein Gewichtsausgleich über den Sattel ist nicht möglich. Geübt werden Ausweichen, Gewichtsverlagerung über die Knie und ruhige, dosierte Lenkkorrekturen.
Worauf es ankommt: Erst geradeaus sicher fahren, dann die Schlangenlinie um die Pylonen. Der Blick geht dabei immer schon zur nächsten Pylone, nicht auf das Vorderrad. Über den Pylonen-Abstand lässt sich die Schwierigkeit steigern – enger gestellt verlangt die Übung mehr Lenkpräzision und Tempogefühl.
Aufbau (Schema mit Maßen)
Material: eine ca. 1 m breite Gasse aus paarweise gegenüberstehenden Pylonen (im Plan rote Punkte), markierte Anfahrstrecke und Haltelinie (Seil oder Kreide).
Ablauf
Nach einer Anfahrstrecke sicher vor der Haltelinie anhalten. Die sensible Bremswirkung bewusst dosieren, um einen Überschlag zu vermeiden.
E-Scooter-spezifisch: Vorder- und Hinterradbremse gleichmäßig betätigen – wer die Vorderradbremse überdosiert, riskiert auf griffiger, trockener Fahrbahn einen Überschlag nach vorn; bei Nässe rutscht das Vorderrad eher weg. Ziel: dosiert einleiten, gleichmäßig aufbauen, kontrolliert vor der Linie stoppen.
Worauf es ankommt: Je höher das Tempo, desto wichtiger die Technik – beim kräftigen Bremsen das Körpergewicht bewusst nach hinten verlagern (Gesäß zurück, Arme lang machen). Mit versetzt hintereinander stehenden Füßen – ein Fuß vorn, einer hinten – steht man dabei stabil und kann das Gewicht sicher nach hinten bringen. So bleibt das Hinterrad am Boden und ein Überschlag wird verhindert. Mit verschiedenen Anfahrgeschwindigkeiten erleben die Teilnehmenden, wie stark sich der Bremsweg verändert. Auf rutschigem Untergrund – Nässe, Laub, Sand, Rollsplitt – verlängert sich der Bremsweg und das Vorderrad kann wegrutschen; dort früher und sanfter bremsen. Als Steigerung üben Geübte die Gefahrenbremsung aus höherem Tempo: die Bremsung dosiert einleiten, nicht blockieren.
Übungsformate je nach verfügbarer Zeit und Gruppe – Auswahl durch die Übungsleitung.
Zum Schluss kommt die Gruppe noch einmal zusammen. Gemeinsam mit der Moderation werden die Übungen reflektiert und die wichtigsten Erkenntnisse für den Alltag gesichert. Es bleibt Raum für offene Fragen – und für einen Ausblick auf weiterführende Module.
Reflexion und Ausblick
- Gemeinsame Reflexion der Übungen
- Eindruck der Teilnehmenden einholen (z. B. Blitzlicht-Runde)
- Wichtigste Erkenntnisse zusammenfassen
- Praktische Tipps für den Alltag
- Offene Fragen klären
- Ausblick auf optionale Zusatzmodule
- Etwas zum Mitnehmen: kurzes Handout oder Teilnahmebestätigung
Worauf es ankommt: Den Abschluss kurz und persönlich halten. Bewährt ist eine Blitzlicht-Runde: Reihum sagt jede Person, was sie mitnimmt oder wo sie noch unsicher ist – ohne Bewertung. Die Übungsleitung fasst die wichtigsten Inhalte zusammen und stellt den Bezug zum Alltag her. So wird zugleich sichtbar, ob die Kernpunkte angekommen sind.
Sie möchten tiefer einsteigen? Optionale Module vertiefen einzelne Themen – für die private Nutzung im Theorieteil, für die gewerbliche Nutzung im Bereich Wissen › Für Unternehmen.
Hinweise zum Parcours
- Der gesamte Praxisparcours dauert etwa 30 Minuten.
- Flächen- und Materialbedarf: die maßstabsgetreue Parcours-Aufbauanleitung finden Sie in den Downloads.
- Die Übungsleitung fährt den Parcours nach dem Aufbau einmal testweise ab.
- Es fahren nie mehr als zwei E-Scooter gleichzeitig durch den Parcours.
- Jede teilnehmende Person erhält eine individuelle Rückmeldung.
- Der Parcours wird mehrfach durchfahren; für die 2. oder 3. Runde lassen sich einzelne Stationen steigern (z. B. Pylonen enger stellen).
E-Scooter gehören längst zum Stadtbild und sind fester Bestandteil der modernen Mobilität. Viele Fahrende sind im Umgang mit dem Fahrzeug und mit den Verkehrsregeln jedoch unsicher. Genau hier setzt das Training an.
Ziele des Trainings
- Einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit E-Scootern fördern
- Verkehrsregeln und rechtliche Grundlagen vermitteln
- Für Risiken und Gefahrensituationen sensibilisieren
- Fahrkompetenz und Fahrzeugbeherrschung verbessern
- Defensives und rücksichtsvolles Verhalten stärken
- Eigenverantwortung und Risikowahrnehmung erhöhen
Zielgruppen
Das Training lässt sich zielgruppenspezifisch anpassen, inklusive einer jeweils passenden Ansprache.
| Zielgruppe | Rahmen / Format | Ergänzende Ziele |
|---|---|---|
| Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren | Schulklassen, Projekt- oder Präventionstage | Unfallprävention auf dem Schulweg, soziale Verantwortung |
| Beschäftigte in Unternehmen | Betriebliche Unterweisung, Aktionstage | Weniger Wegeunfälle, sicherer Umgang mit Dienst-E-Scootern |
| Gelegenheits- und Sharing-Fahrende | Öffentliche Aktions- und Trainingstage | Grundlegende Fahrsicherheit und Regelkenntnis |
| Kommunen, Hochschulen, Vereine | Angebote nach Bedarf | nach Bedarf |
Das Mindestalter beträgt in Deutschland 14 Jahre. Bei Minderjährigen ist eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Unser methodischer Ansatz
Das Training folgt einem einfachen, aber wirksamen Grundgedanken: Gefahren zuerst erkennen, dann vermeiden und schließlich beherrschen. Wer ein Risiko früh wahrnimmt – den toten Winkel eines abbiegenden Lkw, Straßenbahnschienen oder eine sich öffnende Autotür –, kann ihm ausweichen, bevor es brenzlig wird. Und wer seinen E-Scooter sicher beherrscht, behält auch dann die Kontrolle, wenn eine Verkehrssituation brenzlig wird.
Damit das gelingt, ist das Training praktisch aufgebaut und geht Schritt für Schritt vor: Zuerst stehen einfache Übungen wie Geradeausfahrt und Spurhalten, danach folgen Slalom und schließlich das kontrollierte Bremsen aus höherem Tempo. Jede Technik wird mehrfach und unter wechselnden Bedingungen geübt, denn Sicherheit entsteht durch Wiederholung. Im Vordergrund steht dabei immer das eigene Erleben – die Teilnehmenden spüren zunächst selbst, wie sich das Fahrzeug verhält, bevor das Gelernte gemeinsam eingeordnet wird.
